User Interface Konzeption für AEC3
BIMQ neo ist die Software von AEC3 für die Standardisierung und Verwaltung von BIM-Daten in Bauprojekten. makandra übernimmt Konzeption und Design des User Interfaces.
AEC3 berät Unternehmen im Bereich Building Information Modeling und bringt dabei Menschen, Prozesse, Technologien, Standards und Richtlinien zusammen. Mit BIMQ neo bietet AEC3 eine eigene Software für Auftraggeber*innen, BIM-Manager*innen, Planer*innen und Bauherr*innen an.
makandra unterstützt AEC3 im UI/UX-Bereich mit Designs und Prototypen bei der Konzeption und dem Design der Software BIMQ neo. In der Vergangenheit haben wir das Unternehmen bei der Weiterentwicklung von BIMQ unterstützt.
Branche
Technologie
Leistungen
Zentrale Herausforderungen
- Steigende Komplexität
Die Informationsanforderungen für BIM-Projekte wachsen stetig. Gleichzeitig muss die Bedienung für Nutzer*innen möglichst einfach sein. - Intuitive Benutzeroberfläche
Auftraggeber*innen, BIM-Manager*innen, Planer*innen und Bauherr*innen arbeiten mit sehr unterschiedlichem technischem Hintergrund mit der Software. Die Oberfläche musste für alle Gruppen intuitiv nutzbar sein. - Keine einheitliche Benennungslogik
Ohne einheitliche Namenskonvention in den Vorlagen werden Elemente, Eigenschaften und Eigenschaftensets unterschiedlich benannt. Das führte zu Verwechslungen und erschwerte den Austausch zwischen Projekten oder Projektbeteiligten.
Unsere Lösung für AEC3
Wir haben die Konzeption und Gestaltung eines komplett neuen User Interfaces für BIMQ neo übernommen. Die neue Oberfläche vereinfacht Prozesse, die früher vor allem manuell abliefen. Zusätzlich wurden repetitive Arbeitsschritte automatisiert und Abstraktionen vereinfacht.
- Übersichtliches Design statt komplexer Prozesse
Wir haben den komplexen und datenintensiven Prozess in ein gebündeltes, übersichtliches Design überführt. Individuelle Filter- und Ansichtsmöglichkeiten, Tags zur Sortierung und eine integrierte Suche sorgen für einen klaren Blick auf die relevanten Informationen. - Schnelles Wiederverwenden von Standards
Nutzer*innen sehen jetzt auf einen Blick, welche Standards mit einem Bauvorhaben einhergehen. Ähnliche Projekte lassen sich anhand von Vorlagen referenzieren und wiederverwenden. - Informationsbedarfstiefe nach ISO 7817-1 (LOIN)
Die Anwendungslogik von BIMQ neo orientiert sich konsequent an der ISO 7817-1 (Level of Information Need) und ISO 19650. Dadurch können Nutzer*innen zielgerichtet definieren, wer zu welchem Zeitpunkt welche Daten in welcher Detailtiefe liefern muss. Das verhindert eine Informationsflut und stellt sicher, dass alle Projektbeteiligten exakt die Anforderungen im Blick haben, die für ihre Anwendungsfälle relevant sind. - Verbessertes Änderungsmanagement
Änderungen an Inhalten, wie Elementen, Eigenschaften und Eigenschaftssets sind jetzt nachvollziehbar.
Es gab kein endloses Philosophieren über Designtrends. Stattdessen ein messerscharfer Fokus auf die echten Bedürfnisse von BIM-Managern*innen, Planer*innen und Bauherr*innen.
Einblicke ins Projekt
Gemeinsam mit den Entwicklern von AEC3 arbeiten wir iterativ an den Prototypen für BIMQ neo. Neue Konzepte werden wiederholt mit den Nutzer*innen getestet. Das Feedback fließt direkt in die nächste Iteration ein. Wie Prototypen aussehen und wie das ganze in der fertigen Anwendung umgesetzt wurde, zeigen wir in der folgenden Gegenüberstellung.
Prototyp
Reale Anwendung
In einer so komplexen Domäne auf so viel Offenheit und Wertschätzung für neue Ideen zu treffen, ist als Designer keine Selbstverständlichkeit und macht die Zusammenarbeit umso schöner.![]()
Weiterentwicklung von BIMQ
In der Vergangenheit haben wir mit AEC3 an der Weiterentwicklung von BIMQ gearbeitet. Wir haben eine SSO-Authentifizierung auf Basis von SAML, sowie eine personalisierte API-Authentifizierung gebaut, Performance-Optimierungen gemacht und Entwicklungsunterstützung in Form von Git, CI/CD und Refactorings geleistet. Um das Design der neuen Anwendung BIMQ Neo zu zeigen, haben wir ein Video entwickelt, das AEC3 auf Messen und bei Vorträgen einsetzt.
