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Aufbau einer AWS-Infrastruktur für eventPower

Für eventPower, Anbieter von Event- und Konferenz-Software, hat makandra eine produktionsreife, hochverfügbare AWS-Infrastruktur aufgebaut und alle Anwendungen innerhalb des geplanten Zeitfensters dorthin migriert.

eventPower stellt Unternehmen ein Toolset zur Vorbereitung, Planung und Durchführung von Events und Konferenzen bereit. Kunden nutzen die Plattform, jeweils mit eigener Domain und Event-Website, dazu Speaker Management und eine Conference App.

Nachdem sich der frühere Anbieter als unzuverlässig erwiesen hatte, entschied sich eventPower für den Wechsel zu AWS. Zudem war das Unternehmen seiner bisherigen, weitgehend manuell betriebenen Infrastruktur entwachsen: Hochverfügbarkeit war nur teilweise umgesetzt, und die Automatisierung war begrenzt.

makandra verantwortete den Aufbau eines produktionsreifen AWS-Setups sowie die Migration aller Anwendungen dorthin.

Auf einen Blick

Herausforderung

Eng gekoppelte Anwendungen in einem 4-Stunden-Fenster zu AWS migrieren, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden

Lösung

Hochverfügbare AWS-Infrastruktur als Code, mit gesenkten Kosten durch Right Sizing

Branche

Event- und Konferenz-Software

Technologie

AWS, Rails, OpenTofu, Terragrunt, Puppet

Leistungen

DevOps as a Service
Danke für eure harte Arbeit bei unserer Migration! Das war ein riesiger Erfolg, den wir ohne eure Expertise und euren Einsatz nicht geschafft hätten.
Mike McCarthy CTO bei eventPower

Zentrale Herausforderungen

Die Ausgangslage brachte mehrere Herausforderungen auf einmal mit sich: Bestehende Anwendungen sollten vom früheren Anbieter zu AWS migriert werden und dabei sollte das Setup modernisiert werden, ohne den laufenden Betrieb für bestehende Kunden zu gefährden.

  • Fehlende Redundanz
    Das ursprüngliche Setup war nur in Teilen redundant ausgelegt. Einzelne Störungen konnten größere Teile der Plattform beeinträchtigen, was sich mit den wachsenden Anforderungen nicht mehr vereinbaren ließ.
  • Manuelle Infrastrukturverwaltung
    Server und Konfiguration wurden manuell und über individuelle Skripte verwaltet, was Aufbau und Wartung erschwerte.
  • Zeitlich begrenztes Migrationsfenster
    Da mehrere Anwendungen eng gekoppelt sind, musste ein Großteil davon in einem einzigen 4-Stunden-Fenster migriert werden.
Das enge Migrationsfenster machte eine sorgfältige Vorbereitung unerlässlich. Weil alles als Code definiert war, konnten wir den Umzug vorab testen und mit gutem Gefühl live gehen.
Matthias Bruhse Project Lead

Unsere Lösung für eventPower

Wir haben ein komplettes, produktionsreifes AWS-Setup für eventPower aufgesetzt und alle Anwendungen innerhalb des geplanten Zeitfensters dorthin migriert.

Infrastructure as Code mit OpenTofu und Terragrunt

Manuelle Prozesse wurden durch OpenTofu, Terragrunt und Puppet ersetzt, wodurch die Infrastruktur reproduzierbar und wartbar wird.

Hochverfügbarkeit durch AWS-native Services

RDS Aurora, ElastiCache, Elastic File System und Application Load Balancer sorgen für Redundanz.

Fokus

AWS-Kostenoptimierung

Bei der Migration hatte die Stabilität der Infrastruktur Vorrang. Das Right Sizing folgte als zweiter Schritt, sobald uns Nutzungsdaten aus dem laufenden Betrieb vorlagen, die es im alten Setup nicht gab. Basierend darauf wurden Server- und Datenbankgrößen angepasst, ohne dass sich das auf die Performance auswirkte. Allein durch das richtige Sizing von RDS und EC2 ließen sich Kosten einsparen. Mit den optimierten Werten wurden anschließend AWS Savings Plans abgeschlossen, langfristige Nutzungszusagen, die zusätzliche Rabatte bringen. So sinken die Infrastrukturkosten weiter, ohne dass eventPower an Stabilität oder Performance einbüßt.

Projektumfang

Unsere Leistungen für eventPower